Windpark Bedburg

Verschandelung der Landschaft und finanzielle Risiken befürchtet

Windpark Bedburg
Windpark Bedburg

CDU sieht Erweiterung des Windparks kritisch

Bedburg. Bereits im Sommer hatte die CDU-Fraktion im Stadtentwicklungsausschuss zusammen mit den anderen Fraktionen den Aufstellungsbeschluss vertagt, der Voraussetzung für die Errichtung von bis zu 15 neuen Windrädern auf dem Gebiet hinter Königshoven wäre.
Nach Auffassung der CDU hat sich die Situation im Vergleich zu damals, als der erste Abschnitt des Windparks auf der Königshovener Höhe beschlossen wurde, komplett verändert.
„Nach Kürzung der Subventionen für die Windenergie und dem Nichtvorhandensein bezahlbarer Speichertechnologien kann nicht mehr davon ausgegangen werden, dass mehr Windräder in Zukunft automatisch zu Mehreinnahmen für die Stadt führen“, so der CDU-Sprecher im Ausschuss Manfred Speuser. Außerdem müsse der Entwurf des neuen Windenergieerlasses der Landesregierung beachtet werden, der eine Abstandsfläche von 1500 Metern von der Wohnbebauung vorsähe. "Das ist laut den jetzigen Plänen nicht überall der Fall", ärgert sich Speuser über die Absichten der Verwaltung.
CDU-Fraktionsvorsitzender Andreas Becker betont zudem: "Die Akzeptanz von Windrädern in der Bevölkerung ist längst nicht mehr so groß wie vor ein paar Jahren. Viele sprechen schon von einer Verspargelung oder technischen Überformung des Landschaftsbildes. Eine Erweiterung des Windparks darf aber nur mit und nicht gegen die Bürger geschehen."